Informationen aus dem Ortsverband

Freitag, 31. Oktober 2008

Ein Schulsozialarbeiter ist so wichtig wie jeder einzelne Pädagoge

Kai Lixfeld referierte in Nußloch

Ein Schulsozialarbeiter ist so wichtig wie ein einzelner Pädagoge oder das Lehrerkollegium, ja, sollte generell Bestandteil des Kollegiums sein. Diese Erkenntnis zeigte sich bei dem Vortragsabend der Nußlocher Grünen in der „Weinstube“. Kai Lixfeld vom Friedrichstift in Leimen betreut als Schulsozialarbeiter seit 2000 Schulen der Nachbarstadt. Alleine an der Geschwister-Scholl Schule in St.Ilgen sind rund 20 Prozent alleinerziehende Mütter, zwei Drittel sind im Beruf. “Da kommt die Erziehung und Betreuung der Kinder oft zu kurz“. Vor allem die mangelnde Konfliktkompetenz der Schülerinnen und Schüler heutzutage ist auffällig. Wenige Worte genügen, es wird sofort handgreiflich. Der erhöhte Leistungsdruck vor allem in den Abschlussklassen sei deutlich zuspüren, die Schüler werden unruhig, wenn die Anforderungen an die Berufs- und Ausbildungssuche von Seiten der Schule und des Elternhauses konkrete Formen annehmen. Sucht- und Drogenproblematik kommen möglicherweise noch hinzu, in vielen Schulen ist die Integration ein weiteres Erfordernis. „Wir von der Schulsozialarbeit sind dann Anlaufstelle für die Kid´s“, so Lixfeld. Im Laufe der Tätigkeit konnte ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden, das unabhängig von Lehrern und Elternhaus agieren kann. Gewalt in der Familie, Erpressung, Bedrohung, Mobbing, Aggression und Leistungsschwäche bis hin zur körperlichen Gewalt sind Konflikte, die von Schulsozialarbeitern aufgefangen werden müssen. Und das betrifft keineswegs nur Familien aus bestimmten sozialen Milieu. „Die Probleme treten durchgängig auf, unabhängig von Status oder Einkommen“, so der Referent. Mit einhergehend ist die Verbesserung des sozialen Klimas, die Entwicklung der Persönlichkeit und Gestaltung der Freizeit. „Die Schule ist keine Insel“, so Lixfeld, Anerkennung und eine persönlicher Bezug für die Schüler ist wichtig. Da hilft es nach Ansicht des Sozialarbeiters auch nicht, den Gemeinden im Rhein-Neckar Kreis zwei Stellen anzubieten, die als bloße Feuerwehr fungieren. Ein langfristiges Arbeiten bereits ab der Grundschule sei notwendig für eine funktionierende Kooperation zwischen SMV, Schulleitung, Elternbeirat, Fördervereinen und Kollegium.

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Freitag, 03. Oktober 2008

Brief des Bürgermeisters an den Ortsverband

Wiedergabe des Versammlungsberichts in RaRu nicht möglich

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.Nussloch, 26.9.,2008

Veröffentlichung in der Rathaus-Rundschau in der 39. Kalenderwoche Artikel per Mail vom 23.09.2008, 8.46 Uhr

Sehr geehrter Herr Kazmaier,
bieliegenden Vorgang gebe ich Ihnen zur Kenntnis......

.... Der Artikel wird um die ersten beiden Abschnitte verkürzt, also ab dem Abschnitt „Berichte aus dem Gemeinderat" in der Rathaus-Rundschau erscheinen. Der Artikel mit Streichung der Abschnitte ist diesem Schreiben als Anlage beigefügt.Die beiden ersten Abschnitte werden nach Abstimmung mit den anderen Fraktionen des Gemeinderates (gemeinsames Gespräch mit CDU, FWV und SPD sowie Information der FDP/BfN) und mit der Rechtsaufsichtsbehörde nicht veröffentlicht werden.
Die im ersten Teil enthaltenen Äußerungen zum Personal sind irreführend und teilweise auch beleidigend ausgeführt. So gibt es keineswegs ein „Tohuwabohu' im Rathaus, schon gar nicht durch den Weggang einiger Personen zu anderen Dienststellen bzw. in die freie Wirtschaft...... Weiter unterstellen Sie den Mitarbeitern in der Verwaltung und auch mir, dass wir nicht aktiv und mit positiver Einstellung arbeiten. Hiergegen verwahre ich mich persönlich wie für das Personal ausdrücklich. ........Ich darf Ihnen auch versichern, dass ich Ihres Schutzes nicht bedarf. Mit „anderen Verantwortlichen" sollten Sie das Gespräch suchen, statt beschuldigende Artikel mit vagen Aussagen zu schreiben.
Auch in Zukunft werde ich in unserem Amtsblatt solche Artikel nicht zulassen, sondern von meinem Recht als Verantwortlicher zur Kontrolle der Berichte Gebrauch machen. Das Amtsblatt „Rathaus-Rundschau" ist kein Publikationsorgan der Einwohnerschaft, der Vereine und Parteien, sondern ein solches der Verwaltung. In gleicher Weise würde ich auch bei Veröffentlichungen anderer Verfasser verfahren
mit freundlichen Grüssen
Rühl

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Freitag, 03. Oktober 2008

Vielfalt Nußlocher Themen beleuchtet

Reges Interesse an Veranstaltung vom 18.9.08 des Ortsverbandes

Warum bewegt sich in Nußloch nichts? Bürgerinnen und Bürger liesen ihrem Unmut bei der Veranstaltung „Nußloch aktuell“ freien Lauf. Es hatte sich einiges angestaut in den letzten Monaten. Das Tohuwabohu im Rathaus mit der Kündigung des Kämmerers war allenthalben durch die Stellenausschreibung in der RaRu bekannt, dass nun auch der Leiter des Bauamtes gekündigt habe, mussten die Gemeinderäte Roland Fink und Ines Veits als Gerücht abtun. „Uns Gemeinderäten liegt darüber vom Rathaus überhaupt keine offizielle Information vor“. Eine weitere Mitarbeiterin habe ebenfalls gekündigt, so die neue Information an diesem Diskussionsabend. „Wir können doch von einer modernen Verwaltung verlangen, dass für die Gemeinde aktiv und mit positiver Einstellung gearbeitet wird, zumal alle aus unseren Steuergeldern und Gebühren gezahlt werden“, so eine Meinung, „was auch für den Bürgermeister gilt“. Diese mangelnde Informationsbereitschaft war wie ein roter Faden in der Versammlung in der „Weinstube“ erkennbar. Doch die beiden Gemeinderäte mussten sich auch schützend vor Karl Rühl stellen. Der sei sicher nicht alleine verantwortlich für die Sachlage im Rathaus sei. „Da gibt es vermutlich noch andere Kreise, die in Kenntnis der Situation hier nicht agieren, sondern still halten und alles laufen lassen“, so die Vermutung. Dennoch, der politische Anstand hätte es erfordert, so Fink, dass eine Sondersitzung des Gemeinderates hätte einberufen werden sollen, um die Personalsituation, die künftige Entwicklung und das Arbeitsklima im Rathaus transparent und offen zu diskutieren und zu beleuchten. „Doch stattdessen lässt man die Septembersitzung noch ausfallen“. Kopfschütteln unter den Gästen im Nebenzimmer. Basiert die Situation im Kindergarten Hauptstraße auf mangelnde Führungen im Kindergarten der letzten Jahre ?. Und auf das „Schlechtreden eines Kindergartens, der eine hervorragende Arbeit leistet“, so der Zwischenruf einer Mutter. Der inzwischen zweigruppige Kindergarten der Paul-Gerhard-Gemeinde kämpfe ums Überleben, so eine Bürgerin. Der Gemeinderat wird sich in den nächsten Monaten beraten müssen, sich mit einem neuerlichen, höheren Zuschuss als gesetzlich verlangt, an den Finanzen zu beteiligen. „Wir müssen im Oberdorf den Kindergarten erhalten, es kann nicht alles nach unten verlagert werden“, so Ines Veits. Auch wenn im Gemeinderat für weitere Zuschüsse an den Kiga über das gesetzliche Maß hinaus Zahlen und Unterlagen von der Kirchengemeinde abgefordert wurden: B90/GRÜNE hatten sich schon immer für den Erhalt des Paul-Gerhard Kindergartens ausgesprochen, auch wenn im Gemeinderat dem Kindergarten ein scharfer Wind entgegenwehte. Mangelnde Information, das Generalthema neben der fehlenden Umsetzung von Projekten in Nußloch an diesem Abend. Berichte aus dem Gemeinderat in der Rathaus-Rundschau, die nach Wochen oder Monaten keinen mehr interessieren wurden angesprochen. „Da gibt es einen Gemeinderatsbeschluss, der nur nach Freigabe der Protokolle aus öffentlicher Sitzung die Veröffentlichung herbeiführt“ wusste Roland Fink zu berichten. Die beiden Gemeinderäte der Grünen wurden aufgefordert, das Thema nochmals anzugehen. „In den anderen Gemeinden geht das ruck-zuck, da wissen die Bürgerinnen und Bürger einige Tage nach der Gemeinderatssitzung schon Bescheid, bei uns wird alles verschleppt, typisch Nußloch“.

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Dienstag, 15. Juli 2008

Unser Wald- einmal aus anderer Sicht

Zu einer öffentlichen Führung unter dem Thema „Wald im Wandel der Zeit“ laden wir Grüne ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 26. Juli um 14.30 Uhr statt und wird von der historischen Waldwirtschaft bis hin zum modernen Forsteinrichtungswerk der Gemeinde führen. Wir treffen uns um 14.30 Uhr pünktlich am Ziegenkäsehof. Nach der Führung werden wir auch dort bei Stefanie Schott und Joachim Kamann noch gemütlich beisammensitzen. Die Sinne werden dabei auch nicht zu kurz kommen, denn Wald, „das ist nicht nur Bäume und Holz“, so Helga Duczek, die uns durch die zwei Stunden führen wird. Eingeladen sind alle Interessierten, die Mitglieder und die Gemeinderatskandidaten/innen mit Kind und Kegel. Wegen der Anzahl zur anschließenden Bewirtung bitten wir um Rückmeldung der Teilnehmerzahl auf den email-account: ov.nussloch@gruene.de bis zum 23. Juli. Zu einer öffentlichen Führung unter dem Thema „Wald im Wandel der Zeit“ laden wir Grüne ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 26. Juli um 14.30 Uhr statt und wird von der historischen Waldwirtschaft bis hin zum modernen Forsteinrichtungswerk der Gemeinde führen. Wir treffen uns um 14.30 Uhr pünktlich am Ziegenkäsehof. Nach der Führung werden wir auch dort bei Stefanie Schott und Joachim Kamann noch gemütlich beisammensitzen. Die Sinne werden dabei auch nicht zu kurz kommen, denn Wald, „das ist nicht nur Bäume und Holz“, so Helga Duczek, die uns durch die zwei Stunden führen wird. Eingeladen sind alle Interessierten, die Mitglieder und die Gemeinderatskandidaten/innen mit Kind und Kegel. Wegen der Anzahl zur anschließenden Bewirtung bitten wir um Rückmeldung der Teilnehmerzahl auf den email-account: ov.nussloch@gruene.de bis zum 23. Juli.

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Donnerstag, 15. Februar 2007

"Alter Berg" - wie weiter ?

Diskussion um Bebauung

„Der Berg ruft“ und eine stattliche Anzahl Bürgerinnen und Bürger war diesem Ruf in den Nußlocher „Moll“ gefolgt. Um diese Freifläche, eben der „Alte Berg“, nördlich der evangelischen Kirche wird seit Jahren diskutiert und es scheint so, als ob die Forderungen nach einer Bebauung sich verdichten. Grund genug für die Partei Bündnis 90/Die Grünen, dazu zu einer Veranstaltung einzuladen. Und es waren nicht nur die Anlieger, die eine Bebauung befürchteten. Weitere Bürger sowie Vertreter der Wählergemeinschaft „Bürger für Nußloch“ (BfN) nahmen an diesem Gedankenaustausch teil. Rolf Kazmaier, Ortsvorsitzender, beleuchtete die lange Tradition des Freigeländes und sah hier die rege Inanspruchnahme von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gefährdet. „Das Sportgebiet in der Lichtenau wird zwar von der Allgemeinheit finanziert, ist aber für öffentliche Nutzung versperrt“ kam als Bestätigung aus der Runde. Aus Sicht der Fraktion zeigte Roland Fink die bisherige expansive Bautätigkeit der Gemeinde seit 1960 auf. „Doch die Grenzen sind endlich“. Das gilt scheinbar nicht für den „Alten Berg“. Hier galt es, drei Objekte abzugrenzen, so Ines Veits, Gemeinderätin. Nämlich „den Sportplatz als solchen, das Kleinspielfeld der Sportgemeinde und die Räumlichkeiten mit Handball-Treffpunkt, SG-Geschäftsstelle und Jugendzentrum“. Die Argumente für einen Erhalt der „grünen Lunge“ waren vielfältig: Naturraum, der sich auch in der Biotopkartierung wiederfindet, Nutzung durch Sport- und Freizeitaktivitäten „auch die SPD und die CDU veranstalten hier Grillfeste“, sowie die weitere Zunahme von Individualverkehr bei einer wie immer gearteten Bebauung. Vor allem das Nadelöhr an der Ringelsgasse wird hier nach Ansicht der Gesprächsteilnehmer zu einer Engstelle werden, die heute bereits besteht und mit der Erschließung des Baugebietes „Beim Seidenweg“ sich noch verdichten wird. Doch alleine mit diesen Argumenten war es nicht getan. Der finanzielle Grund und damit Mittelzufluss in den kommunalen Haushalt für die Erstellung eines Bebauungsplanes und Bebauung des Platzes samt Kleinspielfeld scheint den Bebauungsgedanken zu beflügeln. „Wir wissen, dass aus einem möglichen Verkauferlös eine Handballhalle gebaut werden soll“, so die Teilnehmer der Runde, die in der Vergangenheit bereits über 1500 Unterschriften für den Erhalt gesammelt hatten. Denn das sich im Eigentum der SG befindliche Kleinspielfeld mit rund 2000 Quadratmetern ist das Schlüsselgrundstück für den Gesamtbereich. Für wenige Sportler soll ihrer Ansicht nach der „Alte Berg“ geopfert werden, was bei der Zusammensetzung des Nußlocher Gemeinderates durchaus nicht ausgeschlossen werden kann. „Viele der Gemeinderäte sind Mitglieder der SG, sogar an führender Stelle. Da bleibt das Gemeinwohl wohl auf der Strecke“, war eine Meinung dazu. Bleiben die Folgekosten der neuen Halle bei der Gemeinde hängen ? „So kann das wohl nicht sein“, war zu hören. Die Allgemeinheit sollte den „Alten Berg“ opfern für den Sportgenuss weniger, muss mit enormen Kosten einen neuen Festplatz errichten, der, wie zu vernehmen war, bereits heute auf Widerstand bei den Kleingärtnern und den Vogelzüchtern stößt und neue Räumlichkeiten für das Jugendzentrum anbieten. Darüber hinaus wird die SG für ihren Flächenanteil ebenfalls ihren Obulus einfordern. So die Meinung der Befürworter für den Erhalt des Geländes. „Und wer die bisherigen Projekte in Nußloch kennt, weiß das unter dem Strich für die Gemeinde nichts hängen geblieben ist“. Kraftvolle Worte der Diskutanten. Wie zu vernehmen war, wollen die sich in naher Zukunft formieren. Der „Alter Berg“ bleibt also weiterhin ein spannendes Thema.

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Freitag, 02. Februar 2007

website statt RaRu

Beachten Sie unsere Termine und Veröffentlichungen

Neugierig ?

Sie haben bei uns nachgefragt, Sie sind neugierig, warum in der letzten Rathaus-Rundschau kein Bericht von uns erschienen war?

Es gibt eben immer noch Veröffentlichung, die im Rathaus auf wenig Gegenliebe stossen und deshalb in der Rathaus-Rundschau nicht abgedruckt werden.

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Freitag, 02. Februar 2007

Bebauungsvorhaben in Nußloch

Fällt die Freifläche "Alter Berg" ?

Bebauung „Alter Berg“- oder nicht ?

Neben den vielen Baumaßnahmen im und um den Ort, werden wir uns in den nächsten Wochen intensiv mit dem in der Diskussion befindlichen „Alten Berg“ auseinandersetzen. Dazu ist auch eine Veranstaltung vorgesehen. Am Montag, 12.2.2007 treffen wir uns um 20.00 Uhr im Gasthaus "Zum Moll".

Hier der Auszug aus der Rede zur Haushaltsverabschiedung zu diesem Thema:

Es gibt Bewegungen um eine Bebauung „Alter Berg“. Wie uns die Interessengemeinschaft „Rettet den Alten Berg“ mitteilte, hat Herr Rühl einem Mitglied der Initiative gegenüber mitgeteilt, dass es die Anfrage eines Interessenten zur Bebauung gibt. So wird auch 2007 wohl das Schicksalsjahr einer Bebauung - oder aber eines Erhaltes des Alten Berges, wenn nicht sogar eine verstärkten Nutzung dieses Gebietes, darstellen.

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Freitag, 05. Mai 2006

Kommentar zur ÖPNV Diskussion

Roland Fink meint dazu .....

„Wo ist der Schotter“ ? So gelesen auf einer der ausliegenden Broschüren des VCD. Realistisch wird dabei auf der einen Seite nach dem Schotterbett gefragt, das sich endlich Richtung „wilder“ Süden fressen soll, genauso zweideutig wird dabei aber auch hinterfragt, wie dieses Vorhaben von den beteiligten Kommunen zu finanzieren ist. „Wo ist der Schotter“ für dieses Millionenprojekt ? Gewiss, Zuschüsse nach dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungsgesetzt (GVFG) fliessen vom Bund zum Land und von dort Richtung Gemeinden. Wenn sie bei uns nicht vorher in das bedeutendste „Verkehrs- und Städtebauprojekt des 21. Jahrhunderts“, der Tiefbaustelle Stuttgart 21, versickern. Dann kommt weit weniger an, als vor Jahren noch gedacht oder geplant. Der klamme Haushalt zumindest von Nußloch setzt hier eine deutliche Grenze, der Haushalt der Gemeinde Sandhausen könnte da schon mehr Kies für das Schotterbett loseisen. Wiesloch und Walldorf bewegen sich unabhängig und losgelöst von den Nachbargemeinden aufeinander zu. Die Stadt Leimen hat mit der Bepflanzung entlang der alten Schienentrasse am südlichen Ortsausgang bereits eine Begleitbegrünung des möglichen neuen Gleisbettes geschaffen.
Doch an diesem „plus 50 Millionen“-Projekt müssen sich alle Beteiligten in der Tat auch „beteiligen“. Der Strassenbahn-Guru Ludwig hat es auf den Punkt gebracht: Loslösen vom Geld. Die Idee umsetzen bis zum abgesegneten Planfeststellungsverfahren. Um danach jederzeit reagieren zu können, wenn neue Mittel in Aussicht gestellt sind. Die bisherigen Kosten-Nutzen Analysen sprechen für sich. Kennziffern von 1,24 und 1,17 lassen hoffen.
Der Süden muss aufpassen, nicht zum südlichen Anhängsel der Metropole zu werden. Handel, Gewerbe, Industrie und Dienstleistung haben es verdient, auch im Sektor der öffenlichen Verkehrsandienung mit eingebunden zu werden. Natürlich ganz zu Schweigen von der Lebensqualität jedes Einzelnen, die sich in diesem Verdichtungsraum nur mit und durch schnelle und flexible Erreichbarkeiten ergibt. Der „wilde“ Süden muss endlich gemeinsam Flagge und politischen Willen zeigen, enger zusammenarbeiten und den Standortvorteil nutzen. Diese Impulsveranstaltung könnte dazu dienen, wie gesagt, poltischen Willen allerdings vorausgesetzt. fi.

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Freitag, 05. Mai 2006

Strassenbahn an Nußloch vorbei ?

Ringschluss muss kommen

Das „Wilde“ im Süden des Rhein-Neckar-Kreises hielt sich im Zaume. Mehr die Sache und der Wunsch nach einer Schienenanbindung standen im Mittelpunkt; weniger die emotionale Euphorie, den Ringverkehr mittels Strassenbahn im „wilden Süden“ in die Praxis umzusetzen. Aber einen Impuls hat die Podiumsdiskussion in Sandhausens Dorfschänke gesetzt. Das Thema ist wieder im Gespräch. Denn Personenbeförderung via schienengebundenen Fahrzeugen ist nach wie vor in aller Munde. Ob Citybahn durch Heidelbergs Fussgängerzone oder die Herstellung eines Rundverkehrs von Kircheim aus weiterführend über Sandhausen, Walldorf, Wiesloch, Nußloch und Leimen. Und genau das hat nach Ansicht nicht nur des Verkehrsclub Deutschlands (VCD) absolute Präferenz. Moderator Frank Zimmermann machte deutlich, dass die Strassenbahn ein „mehr“ an Lebensqualität vermittle und für eine deutliche Entlastung der hohen Pendlerströme, die sich derzeit mit dem Kraftfahrzeug auf den Strassen bewegen, mit sich bringt. Vom Arbeitskreis Bahn des VCD zeigte Thomas Hoffmann auf, wie der Trassenverlauf erfolgen könnte. „Auf jeden Fall mitten durch den Ort, nicht drumherum !“. Die anwesenden Bürgermeister Heinz Merklinger (Walldorf) und Karl Rühl (Nußloch) samt Lokal- und Bundespolitiker hörten diese Worte wohl.
Allein bei den angesprochenen Kommunen vermochte auch der Apell des „Strassenbahn-Papstes“ Dr. Dieter Ludwig, „losgelöst vom Geld“ an die Sache heranzugehen es nicht, die Euro-Fragezeichen ganz aus den Augen zu Finanzierer kommunaler Haushalte zu vertreiben. Dennoch. Der Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbundes konnte auf satte 46 Strassen- und Stadtbahnprojekte zurückblicken. „In Stutensee haben wir damit das Dorf zur Stadt gemacht“.
Wie das funktionierte, erläuterte Michael Kögel, Bauamtsleiter der zwischenzeitlich Grossen Kreisstadt Stutensee, dem vollen und interessierten Haus. Für Ihn bedeute der Einsatz einer Strassenbahn ein grosser Schritt auch hin zur modernen Stadtentwicklung. Und Mitte diesen Jahres wird eine weiterer Trasse bis nach Spöck eingeweiht. Für Dr.Ludwig ist klar, dass die Bahn dahin fahren müsse, „wo die Leute wohnen, und das ohne jegliches Umsteigen“. Das Fahrgastaufkommen konnte innerhalb weniger Wochen dramatisch erhöht werden, wenn die Attraktivität, begleitet von entsprechenden Marketingmassnahmen, publik gemacht wird. Park und Ride Plätze an den Bahnhöfen, kurze Taktung und bequeme Bahnen seinen dafür mit ausschlaggebend. Erst Bretten, dann Eppingen, Heilbronn, Öhringen, ja bis nach Schwäbisch Hall, wird die Bahn im Netz um Karlsruhe sich entwickeln. Und das auf breiter Spur. Im Gegensatz zur Schmalspur beispielsweise der HSB für Ludwig ein klarer Vorteil. „Hier können wir problemlos auch die Gleise der DB nutzen“. Für den früheren Sandhausener Bürgermeister Hans-Jürgen Moos zählt die Vision. Und die heisst für ihn, die Strassenbahnlinie von Kirchheim aus weiter zu führen. „Alleine vom Schwätzen wird die Sache nicht gebaut“. Wieslochs Baubürgermeister Erwin Leuthe ist da schon ein Stück weiter. Zumindest Richtung Walldorf. In seinem Konzept spielt der Mix von Bahn, Bus und Stadtbus eine wichtige Rolle. Wenn auch noch die SAP und Heidelberger Druckmaschinen angebunden sind, erwartet er 100 Prozent Zuwachs- sollte der Ringschluss zwischen Leimen und Nußloch bis zum Staatsbahnhof Wiesloch/Walldorf erfolgen.
Diese Station wird sich auch als Bindeglied darstellen, hier läuft der „Südring“ zusammen.
Nach soviel Referat vom Podium aus wurden die Zuhöher aktiv. Befürchtungen um die Bausubstanz der Häuser, Fahrgeräusche der Strassenbahn, die Breite oder vielmehr Enge der Ortsdurchfahrten oder die Folgekosten waren aus Überzeugung gestellte Anfragen.“Sandhausen ist nicht Stuttgart“. Antworten in Richtung pro oder contra kamen aus den eigenen Reihen. „Endlich weg mit Lärm und Gestank, her mit der Bahn“ oder „mit der Strassenbahn wird das Ortsbild von Sandhausen verschandelt, und wir sind immer noch ein Dorf“ lösten sowohl Zwischenrufe als auch positiven Applaus aus. Für Dr. Ludwig zähtl das alles nicht. „Wir können den Menschen die Angst nehmen, aber vorher müssen wir die Kommunalpolitik zum handeln zwingen“. Seine Einladung an alle, doch eine Probefahrt auf einer der Karlsruher Strecken zu unternehmen stiess auf erfreute Resonanz. Ebenso das Angebot, die bisherigen Analysen der Südschiene in seinem Karlsruher Haus sichten zu lassen. fi.

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Dienstag, 25. April 2006

Straßenbahn für den wilden Süden!

schnell und bequem in die Stadt

unter diesem Motto steht die Veranstaltung des VCD-Kreisverbands Rhein–Neckar die am Dienstag, den 25.4.2006 um 20:00 Uhr in der Gaststätte Dorfschänke in Sandhausen stattfinden wird.
Mit dem Bau der Straßenbahn nach Kirchheim stellt sich die Frage wie der ÖPNV in den südlich Heidelbergs liegenden Gemeinden zukünftig aussehen soll. Der VCD favorisiert den Bau eines Straßenbahnrings von Kirchheim über Sandhausen, Walldorf, Wiesloch und Nußloch nach Leimen. Für die Strecken Kirchheim, Sandhausen, nach Walldorf und die Wiederbelebung der Strecke Leimen, Nußloch nach Wiesloch existieren bereits Machbarkeitsstudien. Fehlt nur noch die Untersuchung für den Ringschluss zwischen Walldorf und Wiesloch.
Thomas Hoffmann vom VCD Kreisverband wird in das Thema einführen und den Straßenbahnring vorstellen.
Michael Kögel aus der Gemeinde Stutensee wird über die Erfahrungen der Gemeinde Stutensee mit dem Bau der dortigen Straßenbahn berichten.
Dieter Ludwig der langjährige Chef der Karlsruher Verkehrbetriebe spricht über die Erfolge durch den Ausbau der Straßenbahnnetzes in Karlsruhe und über die Finanzierung.
Hans-Jürgen Moos und Erwin Leuthe erläutern den Stand der Planungen in der Region.
Moderiert wird die Veranstaltung durch den Leiter des Agenda-Büros in Heidelberg Frank Zimmermann.

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Freitag, 14. April 2006

Neue Fotos

vom Neubau der Lindenschule

... und Richtung Heidelberg.

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Freitag, 14. April 2006

Nußloch von oben...

.. vom Dach des Neubaus der Lindenschule

in Richtung Osten.

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Freitag, 14. April 2006

JETZT MITGLIED IM ORTSVERBAND WERDEN !!!

wenn nicht jetzt... wann dann ??

... wenn Ihre Kinder gross sind ?
... wenn die letzte Wiese verbaut und zugebaut ist ?
... wenn der Wald nur noch aus toten Bäumen besteht ?
... wenn Sie zum Einkaufen auswärts fahren müssen ?
... wenn Sie tagtäglich im Stau stehen und sich fragen, warum ?
... wenn Sie einfach etwas für sich, die Familie und ihr Umfeld tun wollen
... wenn Sie sich engagieren und einmischen wollen

DANN WERDEN SIE BEI UNS MITGLIED.

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Donnerstag, 13. April 2006

Gentechnik

Antrag an den Gemeinderat

Auszug aus unserem Antrag vom 13.4.2006:

Die o.a. Rechtsverordnung regelt u.a. das Verbot von Massnahmen, Einleitungen und Handlungen in dem besagten Wasserschutzgebiet.

In Anbetracht der möglichen kommerziellen Nutzung genmanipulierten Saatgutes ist hier der § 6 um folgenden Absatz zu ergänzen:

(1) In der weiteren Schutzzone sind verboten:
..
..


11. Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen.



Die Erweiterung um diesen Punkt sollte alle bestehenden Rechtsverordnungen der Gemeinde Nußloch zum Schutz der Wasserversorgung betreffen.

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